DIE FABELHAFTEN ABENTEUER DER AIRPORT-CATS

 

Band 10:

R Ü C K K E H R   N A C H   P A V A T A R

 

 

 

Die Story in Kürze:

Bis ans Ende der Welt. Ein Buschbrand im Outback und ein riskanter Flug über den Red Rock meint es nicht gut mit den Airport-Cats. Doch ein Streifenhörnchen namens Seargant Bob und die beiden Spürhunde Santos und Juli helfen den Katzen in der Not. Die Airport-Cats fragen sich, ob sie als Katzen oder als Menschen weiterleben wollen? Sie werden von der Katzenfürstin vor die Wahl gestellt. Ein Zauberspiegel hilft dabei.

 

 

 

Leseprobe:

 

Flugangst

  "Obwohl ich am Flughafen arbeite und weiß, dass Flugzeuge die sichersten Verkehrsmittel auf der Welt sind, habe ich eine wahnsinnige Angst vorm Fliegen", meinte Sean zu seiner Freundin Sarah.
   „Ach komm schon, wenn du so eine wahnsinnige Angst hast, dann frag doch Ariella, ob sie dir hilft", meinte Sarah zu Sean.
   „Damit sie mir auch so einen Zaubertrank aus ihrer Mitternachtssuppe braut? Nein Danke!", entgegnete Sean.
   „Dann frag sie doch wenigstens, ob du ihren Kamin benutzen kannst", schlug Sarah vor.
   „Ach, du meinst den Kaltofen?", stellte Sean richtig.
   „Ja, na klar! Was dachtest du denn?", meinte Sarah.
   „Warum eigentlich nicht? Ich habe das doch schon mal gemacht, als wir in New York waren. Erinnerst du dich?", fragte Sean seine liebe Freundin.
   „Als wenn ich das vergessen könnte!", erwiderte Sarah.
   „Das ist wirklich eine gute Idee, Schatz. Ich rufe Ariella gleich an", sagte Sean und schon hatte er sich sein Telefon geschnappt und begann die Tasten zu drücken.
   „Hoffentlich ist sie auch da und nicht schon wieder auf irgendeinen Hexenkongress", meinte Sarah.
   „Psst, sei still, es klingelt schon", sagte Sean.
   „Ja, Hallo! Wer ist denn da?", krächzte Ariellas Stimme aus dem Telefonhörer, so dass Sarah es auch hören konnte.
   „Hi Ariella! Ich bins, Sean", antwortete er und drückte den Lautsprecherknopf auf dem Telefon, damit Sarah mithören konnte.
   „Oh, Hallo Sean!", krächzte Ariella.
Und Sarah rief aus dem Hintergrund:
   „Hallo Ariella!"
   „Hallo meine Liebe, du bist ja auch da. Na was kann ich für euch tun?", fragte sie nach.
   „Du bist meine letzte Hoffnung, Ariella", meinte Sean geheimnisvoll.
   „Na na! Das klingt ja spannend! Wo brennt der Busch?"
   „Woher weißt du dass es im Busch gebrannt hat?", fragte Sean verblüfft nach.
   „Ich weiß von nichts, das war nur so eine Redewendung. Hab ich da etwa aus versehen ins Schwarze getroffen?", vermutete Ariella.
   „Schwärzer geht es überhaupt nicht", antwortete Sean.
   „Jetzt mach nicht so einen Affenzirkus daraus. Erzähl Ariella schon, was du auf dem Herzen hast", meldete sich Sarah zu Wort.

  „Oh Gott! Der Junge ist ja total neben der Spur. Nun mal ganz von Anfang an, Sean. Na! Raus mit der Sprache. Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht. Wo brennt denn nun der Busch?", rief Ariella in den Hörer.